Meinung|Kritik|Aktuelles Archive

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Er ist endlich da: Der Hobbit-Trailer

Es ist schön, endlich wieder Hobbits und Zwerge zu sehen. Viel Spaß beim Zuschauen. Hohe Auflösung unter: http://trailers.apple.com/trailers/wb/thehobbit/

Es ist schön, endlich wieder Hobbits und Zwerge zu sehen.

Viel Spaß beim Zuschauen.

Hohe Auflösung unter: http://trailers.apple.com/trailers/wb/thehobbit/

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Nette Leute können auch komisch aussehen. “Dinge, die eine Selbstverständlichkeit sein sollten” – Teil 2

Andere kritisieren ist eine Sache. Seine eigenen Schwächen  erkennen und etwas dagegen tun: Eine Andere.

Ich bin in mancher Hinsicht ein naiver und blauäugiger Mensch, auch wenn ich bereits negative Erfahrungen in meinem Leben gemacht habe. Ich glaube an das Gute im Menschen, trotz überzahlreicher Gegenbeweise. Heute ergab sich wieder eine solche Gelegenheit – diesmal aber der anderen Art.

Ich möchte die Deutsche Bahn AG ja eigentlich nicht jedes Mal bashen, wenn ich mit ihr fahre, aber die heutige Rückfahrt von Leipzig nach Berlin gestaltete sich abenteuerlich.

In Leipzig Hbf wurde gebaut, also alles über Schienenersatzverkehr. Mit der Tram nach Leipzig Messe, dann mit dem RE nach Dessau, umsteigen in die nächste RE nach Wiesenburg (Mark), mit einem abgefuckten, alten Bus nach Belzig und von dort dann nach Berlin Hbf. Mit der Option, daß man, wenn man auch nur EINEN Anschluß verpaßt, in der Pampa endet. Verendet, um genauer zu sein, vor allem, wenn Touristen ohne Deutschkenntnisse verzweifelt in die Hauptstadt kommen wollen.

Langer Rede kurzer Sinn: In Dessau habe ich einen längeren Aufenthalt, und da ich noch nie hier gewesen bin, entscheide ich mich kurz auf den Bahnhofsvorplatz zu gehen, um mir das Bahnhofsgebäude anzuschauen. Mache ich gerne, denn oft verstecken sich gerade an kleineren Orten wahre architektonische Schmuckstücke.

Dessau gehört nicht dazu. Wer in den Gang hinab- und wieder hinaufsteigt, der nach draußen führt (natürlich in Schwimmbadoptik), erkennt auf den ersten Blick, daß Dessau den Aufenthalt nicht wert ist. Ein kurzer Blick in die Statistiken zeigt auch: Seit dem Mauerfall hat die Stadt ein Viertel ihrer Einwohner verloren, 1999 hatte sie mit 23% Arbeitslosigkeit einen traurigen Rekord aufgestellt (mittlerweile ist die Zahl um die 12%, aber vermutlich nur aufgrund einer Verwaltungsreform und weil viele arbeitsfähige Bewohner weggezogen sind.)

Als ich nach draußen gehe, fällt mir sofort ein Mann auf, der einer typischen Variante dessen entspricht, was im schnieken Neudeutsch als Prekariat bezeichnet wird: sonnebankgebräunt, Blingbling um den Hals, gegelte Haare, entsprechende Klamotten, Sternburgpulle in der Hand (für die Süddeutschen: Öttinger.) Der Blick auf den Bahnhofsvorplatz fällt kurz aus, ich drehe mich um, um wieder in den Bahnhof und zum nächsten Zug zu gehen. Der Mann winkt mir zu, und mein erster Gedanke ist: Du hast deinen Laptop offen in der Hand, weil du gerade mal Mails checken wolltest. Du trägst ihn in einer Stadt herum, die du nicht kennst.

Er kommt auf mich zu und fragt: “Bist du aus Dessau?” Ich antworte: “Ne. Wat gibbet denn?” Er sagt: “Det da” (zeigt auf den Laptop), “den solltest mal lieber unter die Jacke tun, verstehste? Et gibt hier Leute, die sowas gerne mal mitnehmen.” Ich danke ihm überrascht, packe den Laptop unter die Jacke und flüchte mich in den Zug, wo ich sehnlichst darauf warte, diesen wundervollen Ort zu verlassen.

Ich bin mir nicht ganz sicher, was schlimmer ist: Daß es Leute gibt, die so etwas wirklich tun würden (und mir wurde schon ein Computer geklaut, allerdings am Bonner Hauptbahnhof – auch Städte mit Geld haben Diebe ;) ), oder daß ich so schlecht von jemandem denken konnte, der mir gegenüber freundlich und rücksichtsvoll war, und das nur, weil er nicht meiner Vorstellung eines “normalen” und “vernünftigen” Menschen entsprochen hat.

Schon Gottfried Keller schrieb Kleider machen Leute. Das ist nun mal so, und das läßt sich vermutlich auch so bald nicht ändern. Aber manchmal – nur manchmal – sollte man den Mut aufbringen, tolerant und offen in eine Begegnung zu gehen, ohne in alte Denkmuster zu verfallen.

Bildnachweis: manwalk  / pixelio.de

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“Der Herr der Ringe” beliebtester Fantasy-Roman bei NPR in den USA

"Der Herr der Ringe" wurde beim US-Amerikanischen National Public Radio (NPR) von 60.000 Teilnehmern zur Nr. 1 gewählt

Es ist manchmal schlimm, ein Erfolgsfan zu sein. Früher war man als Tolkienist ein Nerd erster Klasse, genoß die Qualitäten eines außergewöhnlichen Autoren, der viel mehr als nur “Der Herr der Ringe”, “Der Hobbit” und “Das Silmarillion” geschrieben hat. Die wenigsten wissen, daß dem so ist, gerade und vor allem wegen der Filmtrilogie Peter Jacksons – aber es ist manchmal auch nett, wenn das eigene Lieblingsbuch überall Preise abräumt.

Das National Public Radio (NPR), ein loses Konglomerat von knapp 800 US-Amerikanischen Hörfunksendern, die informations- und kulturell-betont senden, hat in einer Umfrage zu den Top 100 Science Fiction, Fantasy Books das Ergebnis am 11. August veröffentlicht. Auf Platz 1: “Der Herr der Ringe” vor Douglas Adams’ großartigem “The Hitchhiker’s Guide To The Galaxy” und Orson Scott Cards “Ender’s Game”.

Die hundert vorgestellten Titel sind eine beachtliche und insgesamt sehr interessante Überblicksliste zum Thema Science-Fiction und Fantasy, und sie lohnt sich daher für jeden Fan dieser Genres. Übrigens: “Das Silmarillion” findet sich auf Platz 46 wieder, “Der Hobbit” ist allerdings nicht mit dabei. Das spricht für die Teilnehmer, die sich offensichtlich nicht vom Hype der kommenden Jackson-Filme beeindrucken lassen – oder, da der “Hobbit” in den USA nicht denselben Status hat wie in Großbritannien, ihn schlichtweg kaum kennen.

NPR Books: Your Picks: Top 100 Science-Fiction, Fantasy Books

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Google+ Einladungen noch vorhanden …

Freunde und Bekannte, die gerne zu Google+ dazustoßen wollen, sind herzlich eingeladen, mir eine Email zu schreiben.

Hi allerseits,

wenn Facebook mal wieder nicht erreichbar ist, dann ist Google+ eine Alternative (nein, es gibt keine Verschwörungstheorien.)

Eine Email an  me(at)macrobee(punkt).de mit dem Betreff: Ich will geplusst werden!

Bildnachweis: berlin-pics  / pixelio.de

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Wie ein einfaches ‘Dankeschön’ für gute Laune sorgen kann. »Dinge, die eine Selbstverständlichkeit sein sollten« – Serie. Teil 1

Dieser Artikel ist leider nur auf Englisch erschienen. Ich bitte dies zu entschuldigen.

Dieser Artikel ist leider nur auf Englisch erschienen. Ich bitte dies zu entschuldigen.

Bildnachweis: RE. Etienne Rheindahlen  / pixelio.de.

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Der sonntägliche Alptraum einer ICE-Fahrt durch Deutschland

Bedauerlicherweise ist dieser Artikel nur auf Englisch erschienen. Ich bitte dies zu entschuldigen.

Bedauerlicherweise ist dieser Artikel nur auf Englisch erschienen. Ich bitte dies zu entschuldigen.

Picture source: Deutsch: ICE-Werk München mit ICE 1. Datum:  22. Januar 2005.  User: Sebastian Terfloth; Sese_Ingolstadt. Copyright:  CC-SA-2.5.

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Was J.R.R. Tolkien mit Albus Dumbledore zu tun hat

(English) One word from J.R.R. Tolkien's poem 'Errantry' might have lead to the creation of Dumbledore.

Dieser Artikel ist leider nur auf Englisch erschienen, da er sich mit Wörterbucheinträgen rund um Albus Dumbledore, den führenden Magier der Harry Potter-Reihe der britischen Autorin J.K. Rowling, beschäftigt.

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Wie ein Hobbit ein erstklassiger Beatboxer werden kann

Triff einen Hobbit, der ungewöhnliche Musik macht.

Direkt zu Beginn ein wichtiger Hinweis: Der junge Mann um den es sich in diesem Blogbeitrag handelt, ist wohl kein Tolkienfan. Sein Spitzname hat nichts mit dem Hobbit meines Lieblingsautoren J.R.R. Tolkien zu tun, sondern mit dem Spitznamen seines Vaters (der mit Nachname Hobbs heißt) und weil sich der Nickname gut anhört. Allerdings führte mein persönliches Interesse am Beatboxing UND Tolkien dazu, daß ich auf den großartigen britischen Beatboxer aus Gloucester, Hobbit ,gestoßen bin, den ich hiermit vorstellen möchte.

Der junge Mann ist Anfang 20 und hat gerade erst den South West Heat der UK Beatbox Championships 2011 für sich entscheiden können. Trotz der jungen Jahre hat er schon einige Preise auf dem Kaminsims stehen und wird wohl im Augenblick als der zweibeste Beatboxer Großbritanniens gehandelt (ich bewerte das nicht, ich habe das lediglich mehrfach gelesen.) Was ihn in meinen Augen so interessant macht ist, daß er genreübergreifend Musik macht, also nicht nur mit Mikrofon und Verstärker einfach in einer Halle steht, sondern auch auf Tour geht mit außergewöhnlichen anderen Musikern. Wer einen schönen Überblick haben möchte, sollte den YouTube-Channel des Hobbit besuchen, hobbittv.com. Generelle Infos hat auch sein Label, mic(ism) zur Hand, und Hobbit ist natürlich auch auf Facebook.

Der absolute Hammer ist meines Erachtens dieses kleine Beatbox Game zwischen Hobbit, Marvill, und Reeps, die sich hier die Bälle nicht nur zuspielen, sondern ganze Mannschaften in Bewegung setzen. Big up!

Bildhinweis: Hobbit (c)

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Außergewöhnliche Lesung mit Musik am 5. März im Periplaneta, Berlin: Jung, Märkert und Klatte

Die Schementhemen kommen nach Berlin: Faszination Literatur, Kabarett, Musik.

Ich freue mich schon auf eine außergewöhnliche Veranstaltung im nicht an außergewöhnlichen Veranstaltungen armen Berlin – diesen Samstag im Periplaneta ab 20 Uhr. Warum ich die Werbetrommel rühre? Ganz einfach: Mit dem Projekt Schementhemen bewegen sich die Herren Jung & Märkert offensichtlich schon seit einigen Jahren im magischen Umfeld ungewöhnlicher Musik, stimmgewaltigen Vorträgen sowie spannenden und kurzweiligen Geschichten zzgl. interessanter Gastkünstler (hier: Herr Klatte.) Da ich Myk Jung seit vielen Jahren kenne (seine Parodie Der Herr der Ohrringe ist eine der wenigen, die man sich als Tolkienfan wirklich durchlesen kann) und seinen außergewöhnlichen Humor, gepaart mit einer griffig-betörenden und verheißungsvollen Stimme, sehr zu schätzen weiß, werde ich die seltene Gelegenheit nutzen, Schementhemen wahrzunehmen. Und ja, seine Stimme klingt so. Zumindest für mich. Was sie mir verheißt, bestimmen die Anzahl konsumierter Biere am jeweiligen Abend.

Wer noch nicht weiß, welch ungewöhnlich Ding er am Samstag bestreiten soll, der hat hier eine erstklassige Option. Nicht dumm gucken – hingehen! Wenn Du Dir noch nicht vorstellen kannst, was sich hier eigentlich ergeben wird: Wirf einen Blick auf die Pressestimmen zum Event.

Eintritt: Frei, um Spenden wird gebeten.

Ort: Periplaneta Berlin, Bornholmer Str.81a, 10439 Berlin

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Helft Nathan Firefly zu kaufen – Fans wollen Serie zurückbringen

Es ist an der Zeit, <em>Firefly</em> endlich wieder auf den Bildschirm/ die Leinwand zu bekommen. Jetzt mitmachen!

Am 17. Februar 2011 sagte Nathan Fillion, Darsteller des Captain Malcolm Reynolds in der großartigen Sci-Fi-Serie Firefly, in einem Interview mit Entertainment Weekly die Worte, die eine neue Welle der Begeisterung unter den Fans auslöste:

If I got $300 million from the California Lottery, the first thing I would do is buy the rights to Firefly, make it on my own, and distribute it on the Internet. (Wenn ich 300 Millionen Dollar in der Lotterie in Kalifornien gewinnen würde, würde ich als Erstes die Rechte an Firefly kaufen, es selbst drehen und das Ganze im Internet veröffentlichen, m. Übers.)

Wer die Fans von Firefly kennt, die Browncoats, weiß, wie begeistert sie von der Serie sind, die es im Original leider nur im letzten Quartal 2002 in den USA auf die Bildschirme gebracht hat, nur um dann unerwartet abgesetzt zu werden. Der Macher Joss Whedon, der auch für Angel und Buffy verantwortlich zeichnete, schaffte es dank der Unterstützung der Fans noch einen Film in diesem Universum zu drehen (Serenity), aber seit einigen Jahren dümpelte das gesamte Franchise in den Bereichen Film und Fernsehen vor sich hin.

Nach Fillions Aussage stürzten sich die Browncoats weltweit auf die Möglichkeit, auf die eine oder andere Weise die Rechteinhaber Fox und Universal (Fernsehen/Film) davon zu überzeugen, die Serie noch einmal auferstehen zu lassen. Als weitere, an der Serie beteiligte Mitarbeiter, sowohl vor als auch hinter der Kamera, ihr Interesse bekundeten und die Facebookgruppe Help Nathan Buy Firefly über 100.000 (Stand: 28.2.2011) verzeichnen konnte und auf einer Internetseite die Fans darum bat mitzuteilen, wieviel sie für eine neue Serie geben würden, war klar, daß dies mit Abstand die beste Gelegenheit seit Jahren war, Firefly endlich wieder auferstehen zu lassen. Übrigens: Erfolgsautor Patrick Rothfuss (Der Name des Windes) ist einer der bekanntesten Unterstützer.

Unterstützt die Aktion!

http://twitter.com/HelpNathanBuyFF

http://www.facebook.com/HelpNathanBuyFF

http://helpnathanbuyfirefly.com/the-pledge-system-and-100k