Seit dem 21. März 2011 wird der Hobbit in Neuseeland gedreht. Daumen hoch für dieses Projekt!
https://www.facebook.com/TheHobbitMovie
Mehr gibt es nicht zu sagen. Freue mich darauf!
Bildhinweis: (c) Peter Jackson. New Line Cinema/ MGM

Seit dem 21. März 2011 wird der Hobbit in Neuseeland gedreht. Daumen hoch für dieses Projekt!
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Mehr gibt es nicht zu sagen. Freue mich darauf!
Bildhinweis: (c) Peter Jackson. New Line Cinema/ MGM

Sophisticated Games in Cambridge bringen seit vielen Jahren die Brettspieltitel rund um J.R.R. Tolkiens magischen Welt Mittelerde heraus. Ich selbst war leider nur an einem Produkt beteiligt, dem Herr der Ringe – Meisterquiz (als Übersetzer), das in Deutschland von KOSMOS herausgegeben wurde, bin aber natürlich generell an allen Brett-, Rollen- und Kartenspielen rund um Mittelerde interessiert, weil ich ein alter Zocker bin, ob nun virtuell oder am Spieletisch.
Robert Hyde, Geschäftsführer von Sophisticated Games, schickte mir letztens zwei Fotos des Firmenwagens, der eine leichte “Umdekorierung” erfahren hat. Für Fans von John Howe (der u.a. die Filmtrilogie künstlerisch betreut hat) ein echter Augenschmaus.

Direkt zu Beginn ein wichtiger Hinweis: Der junge Mann um den es sich in diesem Blogbeitrag handelt, ist wohl kein Tolkienfan. Sein Spitzname hat nichts mit dem Hobbit meines Lieblingsautoren J.R.R. Tolkien zu tun, sondern mit dem Spitznamen seines Vaters (der mit Nachname Hobbs heißt) und weil sich der Nickname gut anhört. Allerdings führte mein persönliches Interesse am Beatboxing UND Tolkien dazu, daß ich auf den großartigen britischen Beatboxer aus Gloucester, Hobbit ,gestoßen bin, den ich hiermit vorstellen möchte.
Der junge Mann ist Anfang 20 und hat gerade erst den South West Heat der UK Beatbox Championships 2011 für sich entscheiden können. Trotz der jungen Jahre hat er schon einige Preise auf dem Kaminsims stehen und wird wohl im Augenblick als der zweibeste Beatboxer Großbritanniens gehandelt (ich bewerte das nicht, ich habe das lediglich mehrfach gelesen.) Was ihn in meinen Augen so interessant macht ist, daß er genreübergreifend Musik macht, also nicht nur mit Mikrofon und Verstärker einfach in einer Halle steht, sondern auch auf Tour geht mit außergewöhnlichen anderen Musikern. Wer einen schönen Überblick haben möchte, sollte den YouTube-Channel des Hobbit besuchen, hobbittv.com. Generelle Infos hat auch sein Label, mic(ism) zur Hand, und Hobbit ist natürlich auch auf Facebook.
Der absolute Hammer ist meines Erachtens dieses kleine Beatbox Game zwischen Hobbit, Marvill, und Reeps, die sich hier die Bälle nicht nur zuspielen, sondern ganze Mannschaften in Bewegung setzen. Big up!
Bildhinweis: Hobbit (c)

The Animation Workshop in Dänemark scheint eine wirklich bezaubernde Brutstätte spannendster Kreativität in der Animationskunst zu sein, wenn ein solcher Film eine Bachelor-Arbeit sein kann – die Abschlußarbeit eines Studenten! Die 2011er Klasse hat im Februar ihre Filme bei Vimeo eingestellt, und ich muß mich bei Blaz dafür bedanken, daß er mir diese unterhaltsamen sieben Minuten verlinkte.
Biôrn möchte als richtiger Wikinger natürlich nur eins: Ehrenvoll im Kampf sterben, um nach Walhalla einziehen und für den Rest der Ewigkeit mit den anderen, gefallenen Helden feiern zu können. Doch wann immer sich ihm eine solche Gelegenheit bietet, scheinen sich die Götter gegen ihn verschworen zu haben – bis er auf einen riesigen Troll trifft, der gerade eine Kirche in Flammen aufgehen läßt …
Biôrn, an old Viking, is determined to reach Valhalla, the warrior’s afterlife full of excessive drinking and debauchery. To gain entry he has to die honorably in battle, but he discovers that the right death isn’t so easy
Bildhinweis: Saga of Biôrn, Animation Workshop, 2011. A film by: Benjamin J. Kousholt, Daniel D. Christensen, Mads Lundgaard Christensen, Jesper A. Jensen, Jonas K. Doctor, Steffen Lyhne, Pernille Ørum-Nielsen, Frederik Bjerre-Poulsen, Jonas Georgakakis

Am 17. Februar 2011 sagte Nathan Fillion, Darsteller des Captain Malcolm Reynolds in der großartigen Sci-Fi-Serie Firefly, in einem Interview mit Entertainment Weekly die Worte, die eine neue Welle der Begeisterung unter den Fans auslöste:
If I got $300 million from the California Lottery, the first thing I would do is buy the rights to Firefly, make it on my own, and distribute it on the Internet. (Wenn ich 300 Millionen Dollar in der Lotterie in Kalifornien gewinnen würde, würde ich als Erstes die Rechte an Firefly kaufen, es selbst drehen und das Ganze im Internet veröffentlichen, m. Übers.)
Wer die Fans von Firefly kennt, die Browncoats, weiß, wie begeistert sie von der Serie sind, die es im Original leider nur im letzten Quartal 2002 in den USA auf die Bildschirme gebracht hat, nur um dann unerwartet abgesetzt zu werden. Der Macher Joss Whedon, der auch für Angel und Buffy verantwortlich zeichnete, schaffte es dank der Unterstützung der Fans noch einen Film in diesem Universum zu drehen (Serenity), aber seit einigen Jahren dümpelte das gesamte Franchise in den Bereichen Film und Fernsehen vor sich hin.
Nach Fillions Aussage stürzten sich die Browncoats weltweit auf die Möglichkeit, auf die eine oder andere Weise die Rechteinhaber Fox und Universal (Fernsehen/Film) davon zu überzeugen, die Serie noch einmal auferstehen zu lassen. Als weitere, an der Serie beteiligte Mitarbeiter, sowohl vor als auch hinter der Kamera, ihr Interesse bekundeten und die Facebookgruppe Help Nathan Buy Firefly über 100.000 (Stand: 28.2.2011) verzeichnen konnte und auf einer Internetseite die Fans darum bat mitzuteilen, wieviel sie für eine neue Serie geben würden, war klar, daß dies mit Abstand die beste Gelegenheit seit Jahren war, Firefly endlich wieder auferstehen zu lassen. Übrigens: Erfolgsautor Patrick Rothfuss (Der Name des Windes) ist einer der bekanntesten Unterstützer.
Unterstützt die Aktion!
http://twitter.com/HelpNathanBuyFF
http://www.facebook.com/HelpNathanBuyFF
http://helpnathanbuyfirefly.com/the-pledge-system-and-100k

Die Geschichte ist schnell erzählt: Auf der Spring Comdex 1998 wollte Bill Gates das neue Betriebssystem vorstellen. Als der Moderator einen neuen Scanner anschloß und meinte, daß nun die richtigen Treiber geladen und die neue Hardware automatisch erkannt werden würde, schoß sich der Rechner ab. Großer Applaus, schallendes Gelächter – und ein sichtlich peinlich berührter Moderator. Gates lapidare Aussage: “That must be why we’re not shipping Windows98 yet.”Übrigens: Der Mann, der den Scanner anstöpselte, wurde nicht gefeuert. Du weißt immer noch nicht was ein BSoD ist? Schade.

Freue mich sehr an dieser Stelle bekanntzugeben, daß ich meinen zweiten Artikel bei Suite101.de veröffentlicht habe. Der Titel lautet Filmkritik. Roy Roy – Historisches Highland-Drama.
Clan-Chef Rob Rox MacGregor will die Zukunft seines Clans sichern, wird bestohlen und betrogen, und zieht in den Kampf gegen die Ungerechtigkeit.
Den Artikel bei Suite101.de lesen.
Bildhinweis: Grab Rob Roy MacGregors. Joe / Wikipedia
03.02.2011 Marcel Bülles
Schottland im Jahr 1713. Vielen Highlandern geht es so schlecht, daß sie nach Amerika auswandern, doch Rob Roy MacGregor hat anderes im Sinn. Der Clan-Chef borgt sich 1.000 schottische Pfund vom Marquis de Montrose, einem schleimigen Adligen, um Vieh zu kaufen, es aufzupäppeln und schließlich mit großen Gewinn weiterzuverkaufen. Seine Bürgschaft ist sein Land und damit alle Menschen seines Clans, für die er verantwortlich zeichnet.
An dem Plan gibt es nichts auszusetzen, wären da nicht der Hofmeister des Marquis, Killearn, und dessen englische Hofschranze und Fechtmeister Cunningham. Sie überfallen den Mann, der das geborgte Geld nach Graigrostan und zum Clan der MacGregors bringen sollte, töten ihn und teilen das Geld unter sich auf. Montrose, der von dem Komplett zwar weiß, es aber nicht mißbilligt, will nun Rob Roys Land einziehen, weil der seine Schulden nicht bezahlen kann. Ein Krieg folgt, den Montrose so nicht erwartet hat.
1995 erschienen zwei Filme zu schottischen Helden und nur einer von beiden war weltweit erfolgreich. Braveheart spielte über 200 Millionen US-Dollar ein, wurde für zehn Oscars(c) nominiert und gewann fünf (unter ihnen Beste Regie und Bester Film) und durfte sich über weitere zahlreiche Nominierungen und Siege bei den BAFTAs und dem Golden Globe(c) freuen. Rob Roy spielte etwas über 30 Millionen US-Dollar ein und konnte nur deswegen bei den üblichen Filmpreisen punkten, weil der Bösewicht Cunningham so einzigartig vom britischen Schauspieler Tim Roth dargestellt wurde.
Der Erfolg mag diesem Film vielleicht nicht recht gegeben haben, aber Rob Roy muß sich sicherlich nicht hinter seinem “großen Bruder” verstecken. Der von Mel Gibson porträtierte William Wallace wird im eigenen Film vom englischen König (Patrick McGoohan) an die Wand gespielt und das war es auch schon an herausragenden Leistungen; die Zahl fähiger Schauspieler in Rob Roy ist um einiges höher.
Das Ehepaar MacGregor macht generell eine gute Figur (Liam Neeson und Jessica Lange); die Bösewichter werden von John Hurt (Montrose), Brian Cox (Killearn) und Tim Roth (Cunningham) blendend dargestellt. Roth war in seiner Rolle als Fechtmeister Cunningham sogar für den Oscar(c) und den Golden Globe(c) als bester Nebendarsteller nominiert und konnte zumindest den BAFTA mit nach Hause nehmen und das nicht ohne Grund: Er spielt den hinterhältigen, brillianten, englischen Fechtmeister, der sich seinen Lebensunterhalt durch Speichelleckelei bei Montrose verdient, mit Bravour und Verachtung. Verständlich, daß er bei der Chance 1.000 Pfund zu stehlen, zugreift und keinerlei Skrupel hat zum Mörder zu werden.
Doch nicht nur die Schauspieler schneiden besser ab als bei Braveheart. Es ist auch der historische Hintergrund, der wesentlich näher an den wirklichen Ereignissen liegt, als das Braveheart je geschafft hat (die Times wählte Gibsons Werk bei den zehn historisch unkorrektesten filmischen Darstellungen auf Platz zwei.) Da werden schon mal ein paar Jahrzehnte gekleckert, damit sich William Wallace und der Bruce treffen können. Rob Roy hat das nicht nötig. [Wer sich über die historischen Hintergründe der Person Rob Roy MacGregor informieren möchte, kann dies natürlich bei Suite101.de tun.]
Dennoch blieb der Film hinter Gibsons Meisterwerk zurück, und das ist verständlich. Ist Braveheart bombastisch, übermäßig beworben und mit Sophie Marceau auch noch hübsch bebildert worden, bietet Rob Roy vergleichsweise Schlichtes, das der Realität der schottischen Highlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts entspricht. Der Film ist mehr eine Hommage an ehrbare Männer, die nur versuchen, den ihren ein wenig Glück und Zufriedenheit zu verschaffen (ein eher langweiliges Thema), als ein Hollywood-Epos, das durch bunte Bilder, laute Musik und donnernde Effekte und Sounds zu verwirren vermag.
Anspruchsvoller, realistischer, besser gespielt – das sind mehr als genügend Gründe sich auch Rob Roy in Ruhe anzuschauen. Die literarische Vorlage hat niemand Geringerer als Sir Walter Scott geschrieben, ohne den es heute das Genre des historischen Romans gar nicht geben würde (zu seinen Werken gehört u.a. Ivanhoe.) Übrigens: Wer Heinrich von Kleists Novelle Michael Kohlhaas gelesen hat, der mag eine Vorstellung davon haben, wie Roy Roy gerade auch als Film funktioniert: Der Kampf des underdogs gegen die Mächtigen, das Aufbegehren gegen himmelschreiende Ungerechtigkeit, ohne Rücksicht auf Verluste. Auch wenn der Film an einzelnen Stellen seine Längen hat, so vermittelt er doch eine packende, traurige Geschichte, die hoffen läßt, daß es doch so etwas wie Gerechtigkeit gibt.
Freue mich sehr an dieser Stelle bekanntzugeben, daß ich meinen ersten Artikel bei Suite101.de veröffentlicht habe. Der Titel lautet Englisch-Wörterbücher online – LEO, Dict.cc, Linguee & Co.
Für Übersetzungen gibt es viele kostenlose Online-Angebote, von denen aber nur wenige wirklich weiterhelfen. Die besten Wörterbücher im Überblick
Den Artikel bei Suite101.de lesen.
Bildnachweis: Lesen und lernen. RainerSturm / Pixelio.de
Die Welt schwebt wie schwerelos durch das Weltall. Doch sie ist nicht mehr rund. Sie ist ein Würfel.
Pixels ist der großartige Kurzfilm des Franzosen Patrick Jean. In diesem Film attackieren die Helden der ersten Gaming-Stunden Donkey Kong, Space Invaders, Pac-Man, Frogger, Arkanoid & Co. New York, und alles, was sie treffen, verwandelt sich in Pixel.
Der Filmemacher sagt selber von sich, daß er keinerlei Botschaft mit dem Film verbindet, doch liegen verschiedenste Interpretationen auf der Hand. Für mich, der ich ein Kind genau dieser Spiele bin, ist der Film der absolute Knaller, den wieviele Stunden, Tage oder gar Wochen meines Lebens ich mit ihnen verbracht habe? Keine Ahnung. Aber sie sehen auch in diesem Kurzfilm fantastisch aus. Hergestellt wurde das Ganze im Pariser Studio http://www.onemoreproduction.com. Die Webseite von Patrick Jean zeigt noch zwei weitere, sehr unterhaltsame Kurzfilme.
Mein zweiter Linktipp im Linktipp: Eins meiner Lieblings-Webradios spielt Old School 8-bit Musik: Kohina.
Im zweiten Teil meiner Reihe Zeitalter der Zeitvergeudung geht es um eine Webseite, die seit geraumer Zeit der Entwicklung schneller-kürzer-auffälliger dadurch zuwiderläuft, weil sie Inhalte zum Zentrum ihrer Tätigkeit gemacht hat.
TED. Ideas worth spreading ist vermutlich einer der besten Slogans, den man für diese Seite finden konnte. Hinter dem Projekt steht eine gemeinnützige Gesellschaft, die es seit 1984 in immer größerem Umfang möglich macht, ungewöhnliche Ideen zur Verbesserung unserer Welt zu fördern und bekannt zu machen.
Neben der ursprünglichen Konferenz in Long Beach ist mittlerweile eine weitere, jährlich stattfindende Konferenz in Oxford dazugekommen, und die Videos auf dieser Seite sind wirklich sehenswert. Sicher: Solltest du jemals an einer der Konferenzen teilnehmen wollen, dann sind 6.000$ sicherlich kein Pappenstiel – aber für den normalen Zuschauer im Web ist das nicht relevant.
Hier einige meiner Lieblinge: Warum wir eigentlich keine Menschen, sondern Bakterien sind; wie ein Mathemagier Wunder vollbringt;und wie man moderne Kunst endlich mal aufräumt.