
Ravasaurusjungtier
Teil 5 – Das Ravasaurusjungtier
Im fünften Teil geht es um die schwierige Suche nach dem Nest des Ravasaurusjungtiers. Alle Informationen, die ich schon im ersten Teil genannt habe, beziehen sich auf das Drumherum und werden hier nicht unbedingt wiederholt. Sollten euch also Fragen bezüglich eurer Möglichkeiten kommen, schaut bitte im ersten Teil des Guides nach, ob diese nicht dort schon beantwortet wurden.
Kein Raptor in Azeroth ist so schlau wie die Ravasaurusmatriarchin (Lvl 50 Rare). Sie lebt mit ihrem Rudel tief im Südosten des Kraters von Un’Goro in der Gegend, die man die Marschen nennt. Sie liegt zwischen dem südlichen Zugang in diesen Urwald im Osten und der schrecklichen wuchernden Narbe im Westen. Im undurchdringlichen Grün hat die Matriarchin ihren Clan um sich geschart und sich ihr Revier an den trüben Teichen des südlichen Flussarms geschaffen. Sie führt ein strenges Regiment, ist aufmerksam und übervorsichtig. Aus diesem Grund verlegt sie ihr Nest auch in regelmäßigen Abständen an immer neue Verstecke, eines besser getarnt als das andere. Durch ihr großes Revier ist sie, ebenso wie die Scharfzahnmatriarchin (Lvl 31 Rare), des öffteren gezwungen ihr Gelege zu verlassen, um nach dem Rechten zu sehen. Diese Momente nutzen skrupellose Beutemacher, um die Ravasauren der Gegend zu erlegen. Sie hoffen auf ein paar Brocken Raptorfleisch, das hier ganz besonders zart ist und in Beutebucht als wahre Delikatesse gilt. Immer wieder werden bei ihren Jagdzügen die Nester der Tiere einfach niedergetrampelt! Da es offensichtlich ist, dass wir die Jungtiere schützen müssen, folgt nun eine Beschreibung, wie ihr genau zu den Stellen finden könnt, an denen die Ravasaurusmatriarchin ihr Nest verbirgt.

Im Krater gehe selbst ich nicht ohne Wache auf die Suche.
Ein Besuch der seltenen Fauna und Flora im Krater von Un’Goro führte dazu, dass ich die Bekanntschaft von Torwa Pfadfinder machte. Er sagte mir, dass er bei der Untersuchung der Nester in der näheren Umgebung einige seltsame Entdeckungen gemacht hätte. Durch meine Erfahrungen mit den anderen Nestern hellhörig geworden, machte ich mich gleich auf die Suche. Und tatsächlich, kaum ein paar Hundert Meter vom Zugang des Kraters entfernt fand ich die erste Stelle, an der das Gelege zu finden war.
Das Nest der Ravasaurusmatriarchin liegt im südöstlichen Teil des Kraters von Un’Goro, den Marschen, an großen Wurzeln, zwischen Bäumen und Palmen und an Palmen. Da der Krater insgesamt nicht nur unübersichtlich, sondern auch noch von einem diffusen, grünlichen Licht erfüllt ist, ist es wirklich schwer die Gelege zu finden. Nichts destotrotz werdet ihr hoffentlich alles zur Rettung der kleinen Jungtiere unternehmen.
Um das Revier der Ravasaurusmatriarchin zu erreichen, sollte man entweder über Marshalls Zuflucht anreisen oder aber durch die Wüste von Tanaris. Ob ihr dabei von Gadgetzan aus kommt oder über ein Portal zu den Höhlen der Zeit unterliegt euren Vorlieben. Da sich die Wege für beide Fraktionen nicht unterscheiden, hat keine von beiden einen Zeitvorteil, jedoch bietet Mor’vek für die Mitglieder der Horde in der gleichen Gegend eine langwierige Aufgabe an, die sich hervoragend zum Kombinieren mit der Suche nach dem Nest der Ravasaurusmatriarchin eignet, da man für diese etwa zwanzig Tage im Krater beschäftigt ist.

Übersicht zu den Klassen und Gegenständen
In den Marschen ist der Todesritter im leichten Vorteil, dass er Eisige Pfade nutzen kann und damit die kürzesten Wege zwischen den Punkten hat, da viele dabei über Wasserflächen führen. Da das Levitieren des Priesters nicht während des Reitens genutzt werden kann und man wohl kaum einen Schamanen dabei hat, der einem immer schön Wasserwandeln nach buffed, ist die einzige andere Möglichkeit über Wasser zu reiten das Elixier des Wasserwandelns.
Die Wege zu den Stellen, an denen die Ravasaurusmatriarchin ihr Nest versteckt, sind sehr schwer zu beschreiben. Das liegt daran, dass in diesem Dschungel wirklich jeder Baum dem nächsten gleicht, ich werde also versuchen, euch ein möglichst genaues Bild zu geben, ohne eine gute Karte seid ihr jedoch verloren. Beginnen wir die erste Runde bei dem Wasserfall direkt neben dem Zugang in den Krater.
Vom Wasserfall aus seht ihr ein Flussknie, dass den Strom nach Norden umlenkt. Reitet am linken Flussufer dem Gewässer folgend nach Norden an dem riesigen Baum vorbei. Sobald sich ein Arm abtrennt, der in einen kleinen See mit zwei Inselchen läuft, seht ihr links einen Baum mit einer Palme an seiner rechten Seite. Zwischen dem Stamm des Baumes und dem der Palme könntet ihr das Gelege finden. Schaut genau hin, die Matriarchin hat das Nest auf dem Boden gut getarnt, und auch die Eier selbst haben einen grünlichen Hauch. Sollte eines der Jungtiere bereits geschlüpft sein, hilft das nicht wirklich weiter, da es selbst ebenfalls von grüner Farbe ist.
Von hier aus reitet ihr als Todesritter mit Wasserwandeln einfach geradeaus nach Norden weiter über den See und zwischen den beiden Bäumen mit den Stelzwurzeln durch. Alle anderen können denselben entweder auf dem gleichen Weg durchschwimmen, oder durch geschicktes Springen von Inselchen zu Inselchen den See überqueren. Desweiteren kann man über den kurzen Flussarm springen und am Ufer auf die riesige und ausladende Wurzel des großen Baumes hinter den zwei Stelzwurzelbäumen zureiten. An der rechten Seite der Wurzel springt eine zweite aus dem Boden, an der linken kann das Nest jedoch weit in die natürliche Ecke an den Stamm gepresst liegen.
An dieser Stelle könnt ihr zum Beispiel euren Sammler abstellen, dort zwischen den beiden Stelzwurzelbäumen kommt kein Raptor vorbei.
Von hier aus wendet ihr euch nach Westen und reitet vorsichtig, aber schnurgerade auf den nächsten riesigen Baum zu. Sollte euch ein Ravasaurus (Lvl 48-49) oder ein Ravasaurusläufer (Lvl 49-50) begegnen, und das ist an dieser Stelle nicht ungewöhnlich, weicht nicht zu weit nach Norden ab. Im Norden fangen die Gründe der Ravasaurusjäger (Lvl 49-50) und der Gifthautravasaurier (Lvl 50-51) an, die Fremde nur als Futter begrüßen. Das Nest der Ravasaurusmatriarchin lässt sich wieder in der Ecke der Wurzel finden, auf die ihr zugeritten seid. Sobald ihr an dem großen Baum rechts vorbei kommt, müsstet ihr es sehen können.
Dreht ihr euch von hier aus nach Süden, seht ihr einige Blätterwedel und dahinter eine steinige Erhebung. Zwischen der Wurzel und diesen Wedeln kann man seinen Sammler ebenfalls gut abstellen. Doch wendet euch jetzt ersteinmal nach rechts. Ihr könnt einen weiteren steinigen, aber deutlich kleineren Hügel sehen, vor dem eine Palme steht. Dies ist der vierte Punkt, an den ihr einen Blick werfen müsst. Das Nest liegt dann direkt an dem Stamm der Palme und wird von hinten gut durch den Hügel geschützt.
Außergewöhnlich ist, dass die Ravasaurusmatriarchin ihr Nest an noch einem fünften Punkt unterbringt. Reitet ihr von der Palme aus direkt in den Süden kommt ihr über einen kleinen Ausläufer des dortigen Sees auf einen riesigen Baum zu, an dessen rechter Seite wieder eine Palme zu sehen ist. Genau zwischen den Stämmen der beiden Pflanzen liegt das Nest eingekuschelt und zwischen hohem Farn verborgen.
Reitet ihr nun vor diesem Baum schräg nach Ostnordost zwischen den zwei hohlen Baumstämmen durch an der Palme vorbei, passiert ihr zwei Stelzwurzelbäume zu eurer rechten und seht vor euch einen riesigen Baum mit ausladenden Stelzwurzeln. Links an diesem Baum vorbei steht kurz vor seinem Ende links ein großer Baum, hinter dem eine Palme steht. Dies ist die Stelle, an der wir uns zuerst umgesehen haben. Damit ist die Runde vollendet. Natürlich könnt ihr ab jetzt den Teil mit dem Wasserfall auslassen, doch zur Orientierung war die Erwähnung des Weges nötig.
Die Stellen lassen sich bequem in einer Runde absuchen. Wo auch immer ihr also euren Sammler abstellt, es wird der gleiche Weg sein. Diese Nester sind tückisch, ab und zu sieht man sie erst sehr spät, also nocheinmal: Seht genau hin, schließlich geht es um das Leben der schutzlosen Jungtiere! Naja, schutzlos, bei der Masse an Raptoren, die in der unmittelbaren Umgebung der Nester zu finden sind, ist schutzlos vielleicht das falsche Wort.
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Das Ravasaurusjungtier in der Gruppe
Die Pflege des Ravasaurusjungtiers ist so einfach, dass ihr es schlicht nicht falsch machen könnt. Es wächst und wächst und wird dabei größer als jedes andere Jungtier, das mir bis jetzt unter die Augen gekommen ist. Die meiste Zeit über verhällt es sich ruhig, doch wenn es Hunger hat, brüllt es ungeniert, auch in den unpassendsten Momenten. Wenn ihr es gezähmt habt und das gelbe Aufleuchten um euch herum wahrnehmt, wird es diese Unart leider nicht ablegen, aber ihr seid dafür stolzer Besitzer des größten Raptorenjungtierbegleiters, den es bis dato gibt.
Mit diesem Jungtier sind wir am Ende des Guides angelangt. Ihr solltet nach kurzer Zeit keine Schwirigkeiten mehr haben euch in Takks Gebiet, der Höhle am Raptorgrat, im trostlosen Revier von Pfeil oder zwischen dem Grün der Marschen zurecht zu finden.
Durch das persönliche Retten der Jungtiere wird euch die Begleitung der Kleinen ein ganz besonderes Gefühl von Stolz geben. Außerdem habt ihr so die Möglichkeit eine Rettungsstation zu eröffnen und euren Gefährten im Kampf um Azeroth die hilflosen Nachkommen der Raptoren der Welt gegen eine Schutzgebühr (je nach Tier, Zeit und Wohnort zwischen 200 und 800 Goldstücken) zur Aufzucht und Pflege zukommen zu lassen.
Abschließend bleibt nur zu sagen: Viel Spaß mit euren neuen Begleitern, vielen Dank für das Interesse und danke für die Drinks.
Eure Kageeva
Sollten allgemeine Fragen offen sein, lest bitte erst Teil 1 aufmerksam durch.
In Teil 2 des Jungtierguides dreht sich alles um das Springenden Jungtier.
Findet heraus in Teil 3 heraus, wie es um das Scharfzähnigen Jungtier steht.
Der vorherige Teil 4 hat das Pfeilschnellen Jungtier von allen Seiten beleuchtet.
Das Kleingedruckte
Copyright: Ich habe, wie ihr bestimmt bemerkt habt, eine Menge Arbeit und Zeit in diesen Guide gesteckt. Ich habe das für euch getan, denn ich weiß all diese Sachen ja. Seid also bitte so nett und kopiert weder den ganzen Text noch Teile daraus einfach irgendwo rein. Setzt ihn nicht auf eure eigene Homepage oder schreibt ihn ab. Natürlich könnt ihr diesen Guide nach Herzenslust verlinken.
Auch wenn ich die Rechte an meinem Text habe, liegen alle Rechte zum Spiel, dessen Inhalten und den Abbildungen bei Blizzard.
Erweiterung: Wenn ihr noch weitere Stellen kennt an denen Nester erscheinen, und ihr bereit seid euer Wissen zu teilen, dann schreibt mir eine Mail an Kageeva.Anthania(at)macrobee(Punkt)de, an die ihr entweder einen guten Screenshot anhängen oder eine genaue Beschreibung beifügen könnt. Am Besten wäre natürlich beides!
Fehler: Jeder Mensch macht Fehler. Solltet ihr also einen solchen finden, fühlt euch frei die Verbesserung in den Kommentaren zu schreiben. Nur so kann dieser Guide besser werden.
Werbung: Unsere Seite finanzieren wir ein bißchen durch die Werbung. Leider lässt uns Google keine Wahl, was sie genau einbinden. Auch wenn ich strikt gegen Goldkäufe etc. bin, kann ich diesbezügliche Werbung nicht unterdrücken. Das tut mir sehr leid, und deswegen möchte ich mich dafür bei euch entschuldigen.
Stand dieses Guides: World of Warcraft – Wrath of the Lich King – Patch 3.3.0
Sollten zukünftige Veränderungen am Inhalt, den Klassenfähigkeiten oder sonstigen Dingen diesen Guide fehlerhaft machen, sollte sich z.B. mit Cataclysm etwas an den Klassenfähigkeiten ändern, bitte ich Nachsicht zu üben.
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